Ein Linienbereich in der Montage hat hohe Nacharbeit. Statt „mehr Endkontrolle“ wird ein CTQ‑Set definiert, ein Control/Reaction‑Paket an den Prozessschritt gezogen, Messung abgesichert und eine tägliche Review‑Routine eingeführt. Ergebnis: weniger Nacharbeit, klare Stop/Weiter‑Regeln, Standardpflege statt Schulddebatten.
Schritt 1: CTQ‑Backlog + Pareto (Top‑Fehler, Kundenkritikalität) Schritt 2: CTQ‑Steckbriefe (Spez, Methode, Frequenz, Trend‑Regel, Reaktion, Nachweis) Schritt 3: Control Plan v1.0 live + Visual am Gemba Schritt 4: Reaction Plan live (Stop/Containment/Wiederanlauf) + Eskalationszeiten Schritt 5: Mini‑MSA + einfache SPC/Run‑Charts Schritt 6: Poka Yoke für Top‑Fehler Schritt 7: CAPA/8D + LPA als Lern- und Führungsroutine
- ☐ Ergebnisartefakt(e) sind erstellt und am Shopfloor verfügbar (CTQ‑Steckbrief/Control/Reaction).
- ☐ Verantwortlichkeiten sind als Rollen definiert (Owner/Stellvertreter/Freigabe).
- ☐ Trigger sind eindeutig und lösen Aktionen aus (nicht Diskussionen).
- ☐ Nachweis zeigt Anwendung (Messwert und Reaktion).
- ☐ Mindestens 1–3 reale Fälle wurden vollständig geschlossen (inkl. Standard‑Update).