In L01–L07 hast du gesehen:
Jetzt geht es um die Steuerungslogik hinter einem Lean-Produktionssystem:
Wie sorgst du dafür, dass nur das produziert wird, was der nächste Prozess bzw. der Kunde wirklich braucht?
Dazu nutzt du:
Push-Steuerung:
Pull-Steuerung:
Kanban ist ein Werkzeug, um Pull-Steuerung umzusetzen.
Kernprinzip:
**Der nachgelagerte Prozess „zieht“ Material vom vorgelagerten Prozess,
indem er ein Signal (Kanban) auslöst.**
Typische Elemente:
Wenn ein Behälter geleert wird:
Ein Kanban-Supermarkt ist ein klar definierter Puffer zwischen zwei Prozessen:
Ablauf:
So steuert der Verbrauch den Nachschub – nicht ein abstrakter Plan.
Die Anzahl der Kanban-Behälter wird typischerweise aus folgenden Größen abgeleitet:
Vereinfachte Denke:
**Je kürzer die Wiederauffüllzeit und je stabiler der Prozess,
desto weniger Kanban-Behälter werden benötigt.**
Zu viele Kanban-Behälter:
Zu wenige Kanban-Behälter:
Nutzen:
Ziel: Ein eindeutiges, verständliches System für alle Beteiligten.
**Pull und Kanban sorgen dafür,
dass nur das produziert wird, was wirklich gebraucht wird.
Sie begrenzen Bestände, stabilisieren den Fluss
und machen Überproduktion sichtbar und vermeidbar.**
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